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Nasendusche

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Die Nasendusche wird angewendet um Beschwerden bei Erkältungen und Allergien zu lindern und um Erkrankungen vorzubeugen.

Mit der Nase wird nicht nur die notwendige Atemluft aufgenommen, sondern auch Partikel, die sich in der Luft befinden. Dies sind Viren, Bakterien, Pollen sowie verschiedene Arten von Staub und Schmutz. Bei einer intakten Nasenschleimhaut werden diese Partikel von den Flimmerhärchen aufgehalten und mit Hilfe des Nasenschleims entfernt. Bei Erkältungen, Entzündungen der Nasenschleimhaut und Nasennebenhöhlen, aber auch bei Allergien wird die Funktion der Schleimhäute beeinträchtigt. Trockene Heizungsluft und mangelhaftes Trinken trocknen die Nasenschleimhaut aus und vermindern so ihre Funktionsfähigkeit. Die Folge ist, dass der Nasenschleim verdickt und die Flimmerhärchen verklebt. Diese können die Partikel nicht mehr aufhalten. Für Viren und Bakterien sind dies die idealen Verhältnisse, sich zu vermehren.
Eine einfache und wirksame Methode dem entgegenzuwirken ist die Nasendusche. Mittels einer Spülkanne, in der lauwarmes Wasser mit Salz vermischt ist, wird die Nase gespült. Die Nasenschleimhäute werden befeuchtet, die Krankheitserreger herausgespült. Bei der richtigen Anwendung ein- bis mehrmals täglich, wird die Funktionsfähigkeit der Nasenschleimhaut auf natürliche Weise wieder hergestellt. Erkältungssymptome, wie eine verstopfte Nase und vermehrte Schleimbildung, werden abgeschwächt. Die Krankheitsdauer bei Erkältungen vermindert. Auch die Beschwerden bei Allergien werden auf diese Weise gemildert.
Die Nasendusche empfiehlt sich jedoch nicht nur dann, wenn bereits Beschwerden einer Erkrankung oder allergischen Reaktion erkennbar sind, sondern sie dient auch der Vorbeugung. Durch die tägliche Nasenspülung werden Viren und Bakterien herausgespült, bevor sie Gelegenheit haben, sich zu vermehren.

Foto: Corinna Dumat / pixelio.de