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Schröpfmassage

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Schon im Mittelalter wurden das Schröpfen und die Schröpfmassage angewandt. Heute wird diese Massageart nicht mehr ganz so häufig angewandt, ist aber immer noch sehr wirkungsvoll. Vor allem in Naturheilpraxen wird das Schröpfen angewandt.

Wer unter Muskelverspannungen, Muskelkater leidet, dem kann eine Schröpfmassage helfen. Dabei wird das Gewebe im Schulter-, Nacken- und Rückenbereich besser durchblutet, dadurch werden die dortigen Muskeln erwärmt und gelockert. Angewandt wird das Schröpfen aber auch in der kosmetischen Praxis. Hier hilft es beim Aktivieren des Stoffwechsels, zur Bearbeitung des Fettgewebes aber auch um das Entschlacken anzuregen. Eingesetzt wird das Schröpfen zur Vorbeugung gegen Cellulitis und gegen „Reiterhosen“. Durch die Vakuummassage werden die Fettzellen so bearbeitet, dass die Fettverbrennung und der Stoffwechsel angeregt werden.

Wer unter starken Nierenproblemen, bestimmten Hautproblemen oder auch einer schweren Varikose leidet, für den ist eine Schröpfmassage nicht geeignet. Daher wird auch immer vor der ersten Behandlung ein Beratungsgespräch stattfinden, um gesundheitliche Risiken aufzudecken. Kommt es dann zur Behandlung, wird zuerst ein spezielles Geld auf die zu schröpfenden Stellen aufgetragen. Dadurch sollten die zum Einsatz kommenden Schröpfgläser besser gleiten.

Dann werden die Schröpfgläser so auf die Haut gesetzt, dass die Luft herausgedrückt wird. So saugen sich die Gläser ganz fest auf die Haut. Bei der Schröpfmassage entsteht nun ein Vakuum in den Schröpfgläsern, welches dann einen Druck erzeugt, der tief in die Hautschichten, bis ins Unterhautfettgewebe geht. Was nun folgt, ist die Lymphdrainage. Der Behandelnde wird dabei mit leichtem Druck und durch Ausstreichungen das Gewebe entstauen. Das regt zum einem den Zellstoffwechsel an und zum anderen werden auch Giftstoffe zu dem Lymphknoten transportiert, wo sie dann abgebaut werden können.

Auch wenn viele Ärzte eine normale Massage vorziehen, so kann man doch sagen, dass das Schröpfen gerade auch aus kosmetischer Sicht seinen Zweck erfüllt. Zudem tut die Massage einfach gut und das gesamte Gewebe wird besser durchblutet. Eine Schröpfmassage kann Menschen ohne bestimmtes gesundheitliches Risiko daher durchaus empfohlen werden.

Foto: Martin Büdenbender / pixelio.de

Massageöl selber machen

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Massageöl selber machen ist im Prinzip eine recht einfache Angelegenheit und selbst für Laien sehr leicht durchzuführen. Schon einfache kleine Mittel und Öle, die man sich überall leicht besorgen kann, können schon ein sinnlich duftendes Massageöl ergeben, dass dazu noch die ganz eigene Note trägt.

Grundsätzlich muss man wissen, dass sich alle ätherischen Öle beliebig zu verschiedenen Massageölen kombinieren lassen können. Wobei jedes einzelne Öl natürlich eine eigene Komponente hat und auch etwas anderes bewirken oder auch bestimmte Verspannungen lösen kann, man muss also schon unbedingt vorher wissen, welchen Zweck das Öl einmal haben soll. Hat man sich für etwas entschieden, geht es auch schon ran ans mixen, denn ein Massageöl selber machen kann mitunter eine richtig bunte Mischerei sein. Als Grundlage für jedes Öl sollte aber immer ein pflanzliches Öl, wie etwa Olivenöl, Mandelöl oder auch Aprikosenöl sein, da diese die beste Basis für ein späteres Mischen ergeben.
Man muss vorher auch unbedingt die Hautverträglichkeit testen, denn obwohl alle Öle eine pflanzliche und natürliche Basis haben, können sie trotzdem Hautreizungen oder gar Allergien auslösen. Solche Produkte darf man dann selbstredend auf keinen Fall auch nur ansatzweise in seinem Öl verwenden.

Massageöl selber machen kann richtig Spaß machen und zu wunderbaren Ergebnissen führen. So gibt es im Internet bereits ganze Seiten, die sich der Herstellung von Massageölen gewidmet haben, aber man kann auch im Alleingang eine schier unendlich scheinende Fülle an Rezepten zu finden, denn der Kreativität sind bei der Herstellung und bei der Kombination einzelner Öle keinerlei Grenzen gesetzt.

Man kann also insgesamt sagen, dass es ein riesiger Spaß sein kann, ein eigenes Massageöl zu kreieren, denn weder Fantasie noch der Mischung sind irgendwelche Grenzen gesetzt und so kann es von einem spaßigen bis hin auch zu einem sinnlichen Erlebnis werden, sich ganz und gar in die Welt der Düfte und Öle zu begeben und. Ein Massageöl selber machen ist also etwas ganz besonderes.

Foto: LiliGraphie / pixelio.de