Wenn Eltern ihren Nachwuchs guten Gewissens mit dem Fahrrad auf den Weg zur Schule oder nachmittags zu Freunden schicken möchten, sollten sie über einen Fahrradhelm für Kinder nachdenken. Schnell passieren Unfälle aus eigener oder auch fremder Unachtsamkeit, eine schützende Knautschzone fehlt. Häufig treten dabei schwere und schwerste Kopfverletzungen auf, ein Fahrradhelm kann helfen, diese zu verhindern oder abzumildern. Jedoch gilt es beim Kauf auf einige Dinge zu achten:
Der Helm sollte gut passen. Viele Helme verfügen über einen verstellbaren Innenring, mit dem sie über einige Zentimeter Kopfumfang angepasst werden können. Dies ersetzt allerdings nicht den Kauf in der entsprechenden Größe und einen Austausch des Helmes, wenn das Kind gewachsen ist. Deckt der Helm Stirn, Schläfen sowie den Hinterkopf ab und sind die Ohren durch den dicken Helmrand geschützt, so ist er richtig angepasst. Für den perfekten Sitz sorgt außerdem der Kinnriemen, welcher eine Mindestbreite von 15 mm haben sollte und dafür sorgt, dass der Helm während der Fahrt oder beim Hinfallen nicht nach vorn oder hinten verrutscht. Der Riemen darf nicht auf Ohren oder Halsschlagader drücken. Der Verschluss des Kinnriemens sollte seitlich angebracht und vom Kind leicht zu bedienen sein. Prüfzeichen wie das CE-Zeichen oder das des TÜV Product Services garantieren geprüfte Sicherheit.
Letztlich aber sollte ein Fahrradhelm für Kinder seinem künftigen Träger auch gut gefallen. Der beste Helm nützt nicht viel, wenn er unbeachtet in der Ecke liegt oder außer Sichtweite der Eltern schnell abgenommen wird.




