Bei einem Rudergerät handelt es sich um ein Fitnessgerät, das Oberarm-, Schulter- und Rückenmuskulatur trainiert. Letztlich handelt es sich um eine Sportgerät das Rudern auf dem Trockenen simuliert.
Rudern stellt in erster Linie einen Kraftsport dar, jedoch kann man durch regelmäßiges Training auch seine Ausdauer trainieren. Wer seine Fettverbrennung aktivieren will, der sollte mindestens für 45 Minuten das Gerät benutzen, was für Anfänger allerdings ein Problem darstellt, da sie schnell unter Ermüdungserscheinungen leiden.
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Geräten: Manche Rudergeräte arbeiten mit sog. Auslegern, das heißt, dass es zwei Griffe an Metallstangen gibt (für jede Hand einen), diese werden wie Ruder elliptisch bewegt, weshalb man von dreidimensionalem Training spricht. Andere Rudergeräte arbeiten mit einem Seilzug, dieser muss mit beiden Händen bedient werden, durch das Ziehen werden Muskeln aufgebaut.
Verschiedene Bremssysteme sind beim Rudergerät zu unterscheiden: Luftwiderstand, Wasserrad, Magnet-Brems-Systeme und Hydraulik-Zylinder. Letzteres ist das wohl bekannteste und auch einfachste Modell. Magnet-Bremsen empfehlen sich für Anfänger. Fortgeschrittene Fahrer, die auch noch auf Wassergeräusche setzen, nutzen das Wasserrad, das allerdings auch das teuerste darstellt. Das Luftwiderstand-System hingegen ist das realistischste.
Beim Kauf sollten Kunden unbedingt auf TÜV und CE-Kennzeichnung achten, da sonst ein erhöhtes Verletzungsrisiko bestehen kann: kaputte Seile oder defekte Rollen am Sitz können erhebliche Schäden hinterlassen und das Training behindern. Ein Rudergerät für den Heimgebrauch kostet zwischen 400 und 1500 Euro.




