Bei der Suche nach einem hochwertigen Schuh, kommt man um Lederschuhe kaum herum.
Der Schuh, aus dem althochdeutschen „scuoh“ abgeleitet, was so viel heißt wie „Schutzhülle“, gehört zu den wichtigsten schützenden Kleidungsstücken, die je erfunden wurden. Dabei spielte der gesundheitliche Aspekt in der Vergangenheit die größte Rolle, da ja unsere Füße die am schwersten arbeitenden Gliedmaßen unseres Körpers sind, aber immer wieder sträflich vernachlässigt, sogar misshandelt werden.
Um seinen Füßen etwas Gutes zu tun, sollte beim Schuhkauf auf ein angenehmes, tragbares Material geachtet werden und da hat der Lederschuh mit Abstand die Nase vorn. Und das nicht von Ungefähr, denn bereits seit vor etwa 3500 wurde und werden Lederschuhe getragen, was archäologisch nachgewiesen ist.
Die verschiedenen wertvollen Eigenschaften von Leder machen dieses Material zu dem prädestiniertesten Material zur Herstellung von Schuhen. Das Endprodukt, der Lederschuh, ist atmungsaktiv und geschmeidig, ist wasserdicht, hat aber trotzdem gut isolierende und robuste Eigenschaften. Leder hat eine hohe Reißfestigkeit, was für die Lebensdauer eines Lederschuhs von großer Bedeutung ist. Auch die Tatsache, dass diese Reißfestigkeit durch Feuchtigkeit noch erhöht wird, hat eine ganz praktische Bedeutung bei der Besohlung, der Brandsohle und dem Obermaterial. Ein weiterer Vorteil dieses Materials ist die edle Rohware, die in allen Farben und Prägungen erhältlich ist und dem Lederschuh eine optische Vielfalt verleiht, die mit keinem anderen Material erreichbar ist und das kommt den Schuhdesignern sehr entgegen.
Doch die Investition in Lederschuhe ist nur dann lohnend, wenn er eine besondere Pflege erfährt, um das Leder geschmeidig zu halten und Lauffaltenbrüche zu vermeiden. So wird empfohlen, die Schuhe nur jeden zweiten Tag zu tragen und ihm die „Ruhezeit“ in einem Schuhspanner zu gönnen, er wird es dem Träger danken




