Wenn die kleinen Kinder erstmalig versuchen, aus dem Stand auch einige Schritte selbstständig zu gehen, ist es nicht mehr weit, bis sie alleine ohne fremde Hilfe auch anfangen zu laufen.
Bei solchen Gelegenheiten machen sich Eltern vermehrt Gedanken, ob sie nun in ein Kinderschuhgeschäft gehen und ihrem Baby Lauflernschuhe kaufen sollten. So gut man die Gedanken der Eltern nachvollziehen kann, umso mehr sollte bedacht werden, dass Kinder am besten durch das Barfußlaufen das Laufen erlernen. Denn die kleinen Füße sind für die freie Wildbahn geschaffen und können sich dem unebenen Böden geschickt anpassen.
Wenn die Eltern ihrem Kind aber dennoch Lauflernschuhe kaufen möchten, sollte sie ein Paar für unterwegs und ein anderes Paar für zu Hause kaufen. So eignen sich für zu Hause weiche Mokassins aus ungiftigem Ökoleder. Diese weichen Slipper engen den Fuß nicht ein und kommen dem Barfußlaufen schon sehr nahe.
Für den Außenbereich eignen sich Schuhe mit ebenfalls weicher Sohle. Zudem sollte die Spitze etwas hochgezogen sein, damit das weiche Leder beim Solpern nicht zu sehr verkratzt wird.
Aber ganz gleich, ob die Lauflernschuhe aus Leder oder Stoff für drinnen oder draußen sind; sie müssen beweglich und flexibel sein, damit sich der kleine Fuß in den Babyschuhen nicht eingeengt fühlt. Sowieso sollten die ersten Schuhe den Fuß nur schützen, aber nicht stützen. Diese lange Zeit sehr verbreitete Meinung schadet dem Kinderfuß mehr als dass es ihm nützt.
Ein ganz wichtiges Kriterium für den ersten Schuh ist die Passform und Größe. Ein Baby Lauflernschuh muss zwingend mindestens 12 mm länger sein als der Fuß. Außerdem muss sich an der breitesten Stelle das Obermaterials vom Fuß abheben. So haben die Eltern die Gewissheit, dass sich der Kinderfuß im Schuh wohl fühlt.
Aber auch ein erster Schuh wird irgendwann einmal zu klein. Da Kinderfüße recht schnell wachsen, sollte Eltern alle zwei bis vier Monate überprüfen, ob die Größe der Baby Lauflernschuhe aus Leder noch passt.




