In den letzten Jahren erfreut sich die Behandlung mit Akupunktur, bei der einzelne Akupunkturpunkte des Körpers mit Nadeln stimuliert werden, immer größerer Beliebtheit. Generell soll eine Akupunkturbehandlung die Lebensenergie eines Menschen positiv beeinflussen. Die Wirksamkeit dieser Behandlungsmethode ist bei einigen Krankheiten und Beschwerden wie Migräne oder Rückenleiden mittlerweile bewiesen und auch in der Schwangerschaft kann Akupunktur durchaus hilfreich sein. Hier haben gerade viele erstgebärende Frauen viele Fragen und Sorgen in Bezug auf die Geburt. Die Schwangerschaft selbst läuft vielleicht nicht so einfach und unkompliziert ab, wie sie es sich wünschen würden.
Die Akkupunktur in der Schwangerschaft. Es gibt einige Schwangerschaftsbeschwerden, bei denen Akupunktur hilfreich wirken kann. Sie wird gerne bei Schwangerschaftsübelkeit, Bluthochdruck oder vorzeitiger Wehentätigkeit eingesetzt. Hier gibt es einige Studien, die die Wirksamkeit dieser Behandlung bestätigen. Positiv wirkt sie auch bei der Geburtsvorbereitung. Die Akupunktur kann ab der 36. Schwangerschaftswoche begleitend eingesetzt werden und sollte bis zum Geburtstermin in ca. 30-minütigen Sitzungen einmal die Woche stattfinden. Sie wird entweder vom Frauenarzt oder der Hebamme vorgenommen, die eine entsprechende Ausbildung absolviert haben müssen. Es gibt ganz genau festgelegte Punkte, die hierfür stimuliert werden.
Akupunktur in der Schwangerschaft kann keine Wunder vollbringen, indem sie eine Geburt schmerzlos macht, aber sie lässt die Frauen die Geburt weniger schmerzhaft empfinden und verkürzt die Dauer des Geburtsvorgangs. Auch bei einer Fehllage des Babys hat sie ihre Wirksamkeit bewiesen, indem sie hilft, das Kind zu drehen. Bei starkem Angst- und Unruhegefühl während der Geburt kann hier eine spezielle Kopfpunktion zur Entspannung beitragen.




