Bei Krampfadern handelt es sich um knotig erweiterte Venen, die oberflächlich vor allem an den Beinen auftreten. Dies kann durch eine angeborene Bindegewebsschwäche hervorgerufen werden. Oft wird es aber auch durch Übergewicht, zu wenig Bewegung oder eine lange stehende sowie sitzende Tätigkeit hervorgerufen.
Wenn man ständig mit übereinandergeschlagenen Beinen sitzt, kann es auch in jungen Jahren zu Krampfadern führen. Oft werden diese Krampfadern nicht zur Kenntnis genommen. Dass Krampfadern, die nicht entfernt werden, zu offenen Beinen führen können, ist kaum bekannt. Heute ist es nicht mehr so angsteinflößend, wenn der Arzt das Krampfadern entfernen vorschlägt. Wenn man sich zu einer Entfernung der Krampfadern entschließt, sollte man dies von einem Facharzt mit großer Erfahrung durchführen lassen. Es gibt uinterschiedliche Behandlungen, über die man sich vor einer Behandlung informieren sollte. Da gibt es das Stripping. Bei diesem Verfahren werden die defekten Venen mit einem dicken Draht aus dem Bein gezogen. Neu ist die Radiowellentherapie. Während beim Stripping unter Vollnarkose behandelt wird, kann die Radiowellentherapie sogar ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden.
Zuerst wird der Facharzt mittels Ultraschall die betroffenen Venen ansehen und eine Therapie vorschlagen. Früher wurde diese erste Besichtigung durch Einspritzen eines Kontrastmittels in die Venen durchgeführt. Das wird heute nicht mehr gemacht. Dann wird der Arzt eine Behandlung vorschlagen, bei der der Patient nach dem Krampfadern entfernen, nur eine kurze Behinderung verspürt, bei der er kaum oder wenige Narben davonträgt.




