Die chinesische Akupunktur ist Bestandteil und ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin auch TCM genannt, sie basiert auf der Fünf-Elemente-Lehre und der Lehre von den Meridianen. Dies sind Energiebahnen die den Körper durchlaufen. Man geht davon aus, wenn es zu Störungen und Blockaden im Energiefluss kommt, der Mensch krank wird.
Die fünf Elemente sind Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser, das Zusammenspiel dieser Elemente wirkt in organische Abläufe. Ein Mangel oder ein Überfluss stört das harmonische Gleichgewicht und sorgt ebenso für Krankheit. Die Fünf-Elemente-Lehre ist jedoch noch wesentlich komplexer und spricht verschiede Schichten des Daseins und des Bewusstseins an. Man glaubt, dass die Elemente Wandlungsphasen unterliegen, welche Aufschluss über die gesamte Konstitution geben.
Auch die Lehre über die Meridiane ist sehr komplex, vielschichtig und umfangreich. Auf den Meridianen liegen die so genannten Akupunkturpunkte, man geht von 361 Punkten aus, diese stehen in Beziehung zu Organen, Organverbänden oder essentiellen Körperfunktionen. In der traditionellen chinesischen Medizin glaubt man an das Qi, die universelle Lebenskraft die den Körper durchströmt. Sie soll durch die chinesische Akupunktur zum harmonischen Fließen gebracht werden. Sterile, spezielle Akupunkturnadeln werden hierfür in spezifische, genau vorgegebene Punkte gestochen, dies geschieht relativ schmerzlos. Hierbei sollen Blockaden gelöst werden, bei einer Fülle abgeleitet werden oder bei einem Mangel der Energiefluss aktiviert werden. Die so genannte Moxibustion bezeichnet das Erwärmen der Punkte. Es gibt ein breites Spektrum an Indikationen für welche die Akupunktur eingesetzt wird.
Die Akupunktur wird mit Akupunkturnadeln durch einen Arzt oder Heilpraktiker durchgeführt.




