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Allergietest


Es gibt eine Reihe von Symptomen, die auf eine Allergie hindeuten können, dazu gehören entzündete Augen, eine laufende Nase, Hautausschlag, Juckreiz oder auch Bauchschmerzen. Bevor die eindeutige Diagnose, dass eine Allergie vorliegt, gestellt werden kann, müssen die Patienten einige Tests mitmachen. Die Suche nach dem Allergieauslöser ist kompliziert.

Vor dem eigentlichen Allergietest müssen der Arzt und der Patient die Lebensumstände und die Ernährungsgewohnheiten des Betroffenen beleuchten. Wann treten die Symptome auf und in welchen Situationen sind diese besonders deutlich.

Dem folgen Tests der Haut und Tests im Labor. Der Allergologe kann dadurch feststellen, welche Allergieauslöser eventuell für den Betroffenen infrage kommen. Dazu werden Allergenlösungen auf die Haut, meistens den Rücken oder Unterarm, des Patienten gebracht. Reagiert die Haut dann mit Bläschen oder Quaddeln, kann der Arzt davon ausgehen, dass eine überschießende Immunabwehr vorliegt.

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Ein Allergietest ist der Prick-Test. Auf ein auf die Haut gezeichnetes Gitter kommt eine Allergenlösung, dann wird darunter in die Haut gestochen. Entsprechende Hautreaktionen sieht man nach etwa 30 Minuten. Mit dem Reibtest wird bei extrem empfindlichen Patienten die Allergenlösung nur in die Haut des Unterarms gerieben. Schon das reicht aus, um eine Reaktion der Haut hervorzurufen. Neben einer Reihe weiterer Allergietests gibt es dann noch den Pflastertest, der so genannte Spättyp-Allergien nachweisen kann. Dem Patienten werden Pflaster mit allergenhaltigen Substanzen auf den Rücken geklebt. Der Allergologe prüft dann jeweils nach 24, 48 und 72 Stunden die Reaktionen der Haut.

Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

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