Kategorie | Trinken

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Loser Tee


„Wer Tee mit Freunden trinkt, wird 40 Jahre mit ihnen verbunden bleiben“. Das türkische Sprichwort ehrt das köstliche Getränk in den goldenen Tönen dunklen Bernsteins. Seinen Eroberungsfeldzug trat loser Tee aus China über die Seidenstraße vor ca. 5000 Jahren an. Schon damals galt grüner Tee als gesundheitsfördernd. Heute ist er aus kaum einer Kultur wegzudenken – den Briten ist die Teatime heilig, die Russen genießen ihn in ausgedehnten Stunden aus dem Samowar und in Asien gibt es eine eigens dafür kreierte, streng zu befolgende Zeremonie.

Für echte Kenner ist loser Tee die einzig wahre Basis für den heißen Genuss. Dabei sollten die zarten Blätter des grünen und weißen Tees nicht mit sprudelnd kochendem Wasser verbrannt werden. Schwarzer Tee verträgt wiederum eine höhere Temperatur. Bei beiden gilt: je länger die Ziehzeit, desto schwächer die aufmunternde Wirkung.

Neben den klassischen Sorten gibt es eine Vielfalt an Möglichkeiten sich den Tee heiß oder kalt schmecken zu lassen. Der aus Indien stammende Yogitee – bestehend aus Ingwer, Zimt und anderen Gewürzen – wärmt wohlig von innen. Pfefferminztee wird in heißen Ländern kühl und mit Honig gesüßt getrunken. In Ostfriesland gibt es ganz eigene Kräutermischungen, die den Körper stärken und in der rauen Jahreszeit angenehm aufheizen. Vielerorts gibt es Teeläden, die ein facettenreiches Sortiment führen – loser Tee wird den im Handel üblichen Portionsbeuteln vorgezogen. So kann sich jeder seine ganz individuelle Mischung zusammenstellen und sich mit einer dampfenden Tasse überall eine Entspannungsoase erschaffen.

Foto: olga meier-sander / pixelio.de

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