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Die Kaffeemühle für erhöhten Kaffeegenuss


Ein ganz besonderer Genuss ist Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen. Früher, als es noch keine Filterkaffeemaschinen gab, wurden die Bohnen mit der einfachen, manuellen und später mit der elektrischen Kaffeemühle gemahlen. In anderen Kulturen, zum Beispiel in der Türkei oder auf dem Balkan, wird heute noch der handgemahlene Kaffee bevorzugt.

Die hohen schlanken, kunstvoll aus Messing gefertigten Kaffeemühlen gibt es seit der Zeit des osmanischen Reiches, als im damaligen Konstantinopel, heute Istanbul, das erste Kaffeehaus entstand.
In Hamburg gab es das erste Kaffeehaus bereits im Jahre 1679 und die hölzerne, viereckige Kaffeemühle mit dem Schubfach für den gemahlenen Kaffee, die auch unsere Großmütter noch benutzten, gab es schon seit Anfang des 18. Jahrhunderts. Auch die Einstellung des Feinheitsgrades, der den Geschmack des Kaffees beeinflusst, dürfte schon so lange bekannt sein. Später bekamen die Kaffeemühlen verzierte Porzellanbehälter und verzierte Kurbeln. Im 20. Jahrhundert zogen dann die elektrischen Kaffeemühlen in die Küchen ein. Mit Erfindung des vakuumverpackten, gemahlenen Kaffees und den Filterkaffeemaschinen verschwanden so langsam die Kaffeemühlen wieder, denn nun konnte die Hausfrau ohne große Mühen frischen Kaffee anbieten. Auch in der Gastronomie waren und sind Filterkaffeemaschinen nicht mehr wegzudenken.

Mit der Zeit stellten Kaffeeliebhaber aber fest, dass der vakuumverpackte Kaffee schnell das Aroma verlor und der Kaffee den Vergleich mit einem frisch gemahlenen Kaffeepulver nicht standhalten konnte. So kam es denn auch zu einer Rückbesinnung auf die Kaffeemühle, um einen geschmacklich hervorragenden Kaffee anbieten zu können.

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