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Espressobohnen | Kaffeesorten für Espresso


Espresso, „der Schnelle“, schwabbte aus Italien zu uns herüber, kommt immer mehr in Mode und wird in vielen Fällen dem Kaffee vorgezogen. Das liegt an der besonders guten Bekömmlichkeit, die durch die Zubereitungsart entsteht. Das Wasser kommt nur 20 - 30 Sekunden mit dem Pulver aus den Espressobohnen in Berührung, dadurch werden viele Aromen und Kaffeeöle freigesetzt, aber nur sehr wenig Bitter- und Reizstoffe.

Der richtig zubereitete Espresso wird fast nur aus den Espressobohnen Kaffeesorten Robusta und Arabica gemischt. Die Arabicabohnen haben ihren Ursprung in Äthiopien und 16 Prozent Kaffeeöle, welche den Geschmack positiv beeinflussen. Sie haben einen Koffeingehalt von 0,9 bis 1,4 und einen Chlorogensäuregehalt, welcher krebsvorbeugend sein soll, von 6,5 Prozent. Die Form ist länglich oval, hat eine leicht geschwungene Spaltung an der Unterseite und ist haselnussbraun mit leicht rötlichem Einschlag.

Die Robustabohnen dagegen kommen aus Uganda, sind sehr widerstandsfähig und enthalten etwa 10 Prozent Kaffeeöle. Sie haben einen Koffeingehalt zwischen 1,8 und 4 Prozent und haben dadurch eine weitaus höhere anregende Wirkung wie die Arabicabohnen. Auch der Gehalt an Chlorogensäuren ist höher und liegt bei ca. 10 Prozent. Von der Form her sind sie rundlich mit geradem Spalt an der Unterseite. Trotz dieser bemerkenswerten Vorteile bei den Inhaltsstoffen gelten die Robustabohnen als nicht so wertvoll wie die Arabicabohnen und das schlägt sich natürlich im Preis nieder.

Kaffeebohnen sollten nie in größeren Mengen gekauft werden, da durch die Lagerung ein ranziger Geschmack entsteht. Ist ein Päckchen Espressobohnen angefangen, muss es immer gut verschlossen, vor Feuchtigkeit geschützt und nicht unter 10° Celsius gelagert werden.

Über den Geschmack eines Espresso sollte man nicht streiten, denn die Geschmäcker sind vielfältig und individuell.

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