„Wunder gibt es immer wieder …“ sang vor langer Zeit Katja Ebstein und meinte sicherlich nicht die Shangri-La Diät, deren Erfolge ja an Wunder grenzen sollen. Das meint zumindest der amerikanische Ernährungsberater Seth Roberts, der mit der Erfindung dieser „Wunderdiät“ all jenen widerspricht, die seit hundert Jahren von sich behaupten, die einzig richtige Art des Abnehmens gefunden zu haben. Und wenn man die Erfahrungsberichte derer liest, die das Ganze ausprobiert haben, scheint einem, dass die ganze Sache funktioniert.
Dabei soll es ganz einfach sein. Mit Zuckerwasser, aber pur, ohne Zutaten und einigen Löffeln geschmacklosen Öls, zusätzlich zu den normalen Mahlzeiten genommen, wird ein stressfreies und was sehr wichtig ist, verzichtfreies Abnehmen garantiert. Hier beruft sich Seth Roberts nicht nur auf die Ergebnisse seiner Selbstversuche, sondern er führt die Erfahrungen vieler Hundert Menschen an, die ihre dick machenden Essgewohnheiten überwunden und zu ihrem Wunschgewicht gefunden haben. „Wunder gibt es immer wieder …“
Das Prinzip der Shangri-La Diät ist ganz einfach. Wohlschmeckende Nahrung verleitet zu einer überdurchschnittlichen Zufuhr an den Körper, überfüttert ihn damit an Kalorien und Fetten, die sich irgendwann negativ auf das Körpergewicht auswirken. Durch die gezielte Einnahme von Zuckerwasser und Öl wird das Gefühl der Schmackhaftigkeit enorm herabgesetzt und man isst zwangsläufig weniger, weil es einfach nicht schmeckt. Es wird empfohlen, etwa eine Stunde vor dem Essen ein kleines Glas Zuckerwasser, in kleinen Schlucken und ca. 30 Minuten vorher einen Esslöffel Öl zu sich zu nehmen.
Übrigens: Shangri-La ist ein sagenumwobenes Kloster im Himalaja und so sagenumwoben ist auch der Erfolg einer Shangri-La Diät.




