Das Wort Glyx steht bei der Glyxdiät als Kürzel für den glykämischen Index, der aus dem Bereich der Diabetiker kommt. Wer mit der Glyxdiät erfolgreich abnehmen möchte, muss zwischen guten und schlechten Kohlenhydraten unterscheiden. Mit jeder Aufnahme von Nahrung steigt im Körper des Menschen der Blutzuckerspiegel an, was zu einer Erhöhung des Insulinspiegels führt, immer in Abhängigkeit davon, was gegessen wurde.
Die Glyxdiät besagt nun, dass Traubenzucker oder helle Brötchen dazu führen, dass der Blutzuckerspiegel hochschnellt und entsprechend viel Insulin ausgeschüttet wird, beim Essen von Obst, Gemüse und Vollkornbrot hingegen, steigt der Blutzuckerspiegel deutlich langsamer an, sodass weniger Insulin ausgeschüttet wird. Nahrungsmittel die einen hohen glykämischen Index haben, sollen bei der Glyxdiät gemieden werden. Wenn dem Körper mit der Nahrung zu viele Kohlenhydrate zugeführt werden, die der Körper nicht in Energie umwandeln kann, dann wandelt er die überschüssigen Kohlenhydrate in Fett um und lagert diese in den Fettdepots für schlechte Zeiten ein. Daraus wird dann der Hüftspeck. Außerdem kommt es durch die vermehrte Ausschüttung von Insulin und dem steigenden Blutzuckerspiegel auch schnell wieder zum Abfall des Blutzuckerspiegels, in dessen Folge ein Hungergefühl entsteht.
Die Glyxdiät ist somit eine Ernährungsumstellung auf kohlenhydratarme Kost. Über den glykämischen Index der Nahrungsmittel gibt es entsprechende Tabellen. Der von Traubenzucker hat 100 und es wird gelehrt, dass alle Nahrungsmittel, deren glykämischer Index unter 50 liegt, gut sind und Nahrungsmittel, deren Index darüber liegt, eher schlecht sind.




