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Brotdiät


Brot macht dick. Jedenfalls glauben das viele. Und wer auf Diät is(s)t, rührt Brot schon gar nicht an. Falsch, dachte sich in den 1970er Jahren ein Herr Menden, seines Zeichens Professor an der Universität Gießen und erfand: Die Brotdiät. Bei dieser leicht durchzuführenden, preiswerten Diät nimmt man ballaststoffreiche und fettarme Nahrung zu sich, die schnell satt macht und dem Heißhunger auf kalorienreichere Nahrungsmittel einen Riegel vorschiebt.

Brot und Brötchen sind relativ kalorienarm. Der eigenen Gesundheit zuliebe sollte man sich auf die Suche nach einer guten Bäckerei machen. Und gute Restaurants sind übrigens solche, wo es gutes Brot gibt.

Obst, Gemüse, fettarme Milchprodukte, Eier, Fisch und mageres Fleisch ergänzen die Brotmahlzeiten. Man verwendet wenig Butter und belegt z. B. mit magerem Aufschnitt, Tomaten und grünem Salat und würzt kalorienarm mit Senf. Regelmäßiges Trinken von wenig Gesüßtem oder dem so genannten Brottrunk empfiehlt sich.

Ein Brotdiät-Tag (mit maximal 1500 Kalorien) besteht aus fünf über den Tag verteilten, kleineren Mahlzeiten. Ein Hungergefühl kann so gar nicht erst entstehen, Nährstoffe werden ausgewogen verwertet. Langsam und mit Genuss lautet die Maxime. Man freut sich an knusprigen Krusten und unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.

Bei einer vierwöchigen Diät gelingt es den meisten, pro Woche ein bis zwei Kilogramm abzunehmen. Außerdem werden der Brotdiät blutdrucksenkende Effekte zugeschrieben.

Vielen Menschen wird diese Diät allerdings schnell zu eintönig, und man lernt dabei nicht wirklich, sein Essverhalten umfassend in Richtung gesunde Ernährung umzustellen.

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