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Blutgruppendiät


Erfinder der Blutgruppendiät ist ein Naturheilkundiger aus Amerika, Herr D’Adamo. Seine Theorie lautet, dass die Blutgruppe des Menschen darüber entscheidet, welche Nahrungsmittel er verträgt. So sollen Menschen mit der Blutgruppe 0, die die älteste der Blutgruppen ist, sich hauptsächlich von Fleisch ernähren, die mit der Blutgruppe A eher Gemüse essen, sich also vegetarisch ernähren. Menschen mit der Blutgruppe B in erster Linie Milchprodukte, Eier und Gemüse und die mit der Blutgruppe AB können Mischkost genießen, weil sie alle Nahrungsmittel gleich gut vertragen. So kann das Verdauungssystem entlastet werden und jeder der sich daran hält, nimmt automatisch ab, beziehungsweise nicht zu. Für die einzelnen Nahrungsmittel, die wann geeignet sind, gibt es bei der Blutgruppendiät entsprechende Tabellen.

Kritiker der Blutgruppendiät warnen jedoch vor der relativ einseitigen Ernährung, die, wenn man sich strikt daran hält, auch zu Mangelerscheinungen führen kann.
Verfechter der Blutgruppendiät hingegen sagen, dass mit den Nahrungsmitteln, die wir zu uns nehmen auch Lektine in das Blut gelangen, die mit den Bestandteilen des Blutes reagieren. Vertragen sich diese nicht miteinander, dann verklumpen sie und schaden der Gesundheit. Wissenschaftlich ist das nicht erwiesen. Die Diät führt aufgrund der Strenge und der erwähnten Mangelernährung, langfristig eher zu Frustration und nicht dazu abzunehmen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät davon ab, eine Blutgruppendiät durchzuführen, weil weder die Verbesserung des Gesundheitszustandes noch die Gewichtsabnahme wissenschaftlich erwiesen sind.

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