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Atkins Diät


Der Begriff Atkins-Diät bezeichnet eine Diät, welche von Robert Atkins erfunden wurde und nach dem Low-Carb-Prinzip funktioniert. Die Grundlage der Atkins-Diät bildet die anfängliche Reduzierung von Kohlenhydraten, es wird nahezu nur noch Protein und Fett aufgenommen. Die Reduzierung der Kohlenhydrate ruft einen Abnehmeffekt hervor, viele Wissenschaftler lehnen die Atkins-Diät allerdings ab, denn diese soll angeblich gesundheitsschädigend sein.

Nachdem die Atkins-Diät in den 90er Jahren insbesondere in den USA ein hohes Interesse erfuhr, konnte das von Robert Atkins gegründete Unternehmen äußerst hohe Gewinne verzeichnen. Im Jahr 2005 musste die ehemals erfolgreiche Firma allerdings Insolvenz anmelden. Die Atkins-Diät gliedert sich in 4 Phasen. Phase I beinhaltet eine maximale Zufuhr von 20 g Kohlenhydraten täglich, dies wird insbesondere durch den Verzehr von Fleisch umgesetzt. Falls der Körper keine Kohlenhydrate aufnimmt, kann er keine Energie produzieren und stellt auf die Verbrennung von Fett um. Durch diesen Hungerstoffwechsel entstehen Ketone, welche appetithemmend wirken sollen.

In der zweiten Phase werden die zugeführten Kohlenhydrate um 5 g pro Woche erhöht. In Phase III wird die Kohlenhydratkonzentration wiederum um 10 g pro Woche erhöht. Phase IIII beinhaltet eine normale Ernährung mit einer großen Auswahl von Nahrungsmitteln, auf kohlenhydratreiche Produkte wie Kartoffeln sollte allerdings weiterhin verzichtet werden. Phase IIII ist als Grundlage für eine lebenslange Ernährung zu verstehen, sie bildet sozusagen den Abschluss der Diät.

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