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Apfeldiät


Es gibt viele Wege, gegen überschüssige Pfunde und Problemzonen vorzugehen. Aufgrund ihrer radikalen Wirkung werden oft Diäten bevorzugt. Eine dieser Kuren, die nach Aussagen diverser Frauenzeitschriften innerhalb von wenigen Wochen wahrhafte Wunder wirken kann, ist die Apfeldiät. Diese Nahrungskur stammt aus den Arbeiten von Dr. August Heisler. Dieser beschäftigte sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit den heilenden Kräften der süßen Frucht und baute diese Diät in sein Therapieprogramm für Körper, Geist und Seele ein. Die Apfeldiät hat in der Neuzeit eine Renaissance erlebt. Laut Ernährungsexperten kann eine solche Diät in kurzer Zeit zu einer deutlichen Reduzierung des Gewichts führen. Zu beachten ist dabei, dass sich wirklich nur Äpfel in der Nahrungsaufnahme befinden.

Dabei dürfen bei einer radikalen Diät mit Äpfeln täglich nur sechs Früchte aufgenommen werden. Dazu muss Flüssigkeit in großen Mengen getrunken werden. Hier eignen sich besonders Getränke, die keine Kalorien enthalten. Dazu gehört zum Beispiel Mineralwasser oder ungesüßter Tee. Der hohe Kalium Gehalt in Äpfeln unterstützt die Tätigkeit der Nieren. Das führt zu einer starken Entgiftung und Entschlackung des Körpers. Die Äpfel sollten aber mit Schale verzehrt werden, da sich unter dieser die meisten Vitamine verstecken.

Ein Nachteil der Apfeldiät ist die mangelnde Aufnahme von Eiweiß. Daher gibt es verschiedene abgewandelte Varianten, bei denen eiweißreiche Nahrungsmittel zu den Äpfeln hinzugenommen werden. So gilt eine Kombination aus Äpfeln und Eiern als wirkungsvoll. Grundsätzlich gilt für jede radikale Diät, dass sie nicht wirklich gesund ist. Wichtiger ist eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung.

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