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Narbenbehandlung und Pflege


Jeder von uns hat die eine oder andere Narbe und täglich entstehen neue, kleine Verletzungen, die manchmal für das Auge noch nicht einmal sichtbar werden. Die Wundversorgung ist bei vielen Entzündungen und Verletzungen, aus denen Narben entstehen können, sehr wichtig. Schmutz muss ferngehalten werden. Offene Wunden sind immer zu desinfizieren und direkt mit entsprechenden Cremes und Salben zu behandeln. Spezielle Pflaster, um die Haut feucht zu halten, beugen der Narbenbildung vor oder verringern die Stärke der Narbenbildung. Geleeartige Salben mit Allantoin oder Zwiebelextrakten begünstigen die Heilung ebenfalls.

Wie sich eine Narbe ausbildet, hängt davon ab, wie weit die einzelnen Hautschichten verletzt sind. Bei unversehrten, unteren Hautschichten erneuert sich das Hautbild relativ gut und fast narbenfrei. Größere Wunden, Verbrennungen, operative Schnitte und tiefe Entzündungen gehen meistens mit Narben einher. Und es kann nicht oft genug gesagt werden: An Pickeln und Mitessern nicht herumdrücken, hier ist die Gefahr von dauerhaft sichtbaren Narben unheimlich groß. Lieber mit einem Pflaster abdecken, um den Reiz des ständigen „Herumspielens“ zu bannen. Geeignete Pflegeprodukte, z.B. mit Zink, helfen, die Poren zu reinigen und tragen dazu bei, dass sich ein Eiterpfropf schneller öffnet. Damit die Entzündungserreger beim Aufplatzen nicht die restliche Haut infizieren, tut ein Pflaster ebenfalls gute Dienste.

Starke Narben, die eine traurige Erinnerung an Unfälle oder Verletzungen sind, z.B. tiefe Schnittwunden nach Glasunfällen, beeinträchtigen gerade im Gesicht die Ästhetik und lösen beim Betroffenen, je nach Ausmaß, auch seelische Probleme aus. Ausgeprägte Narben lassen sich heute vielfach gut behandeln und ggf. entfernen. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:

Vereisung: Diese Methode eignet sich für sehr dicke Narben, damit diese anschließend flacher erscheinen.

Microdermabrasion: Die Narben werden mit einem speziellen Gerät, das feine Kristalle enthält, „sandgestrahlt“. So werden abgestorbene Hautzellen entfernt, die Narben wirken sanfter.

Lasertherapie: Die Narben werden mit einem Laserstrahl behandelt. Es sind mehrere Behandlungen innerhalb eines längeren Zeitraumes notwendig. Die Narben können so verkleinert werden, die Optik wirkt weicher.

Kortison-Injektion: Einsatz bei starker Gewebebildung. Die Haut wird dünner und Narben weniger auffällig. Hier sind Nebenwirkungen zu beachten.

Operative Entfernung: Ist nur nach genauer Abwägung durch den behandelnden Arzt anzuwenden. Es besteht immer das Risiko von Hautinfektionen oder der Vergrößerung von Narben.

Bild Creme: A.Rausch / pixelio.de