Jede dritte Frau ab 30 hat ein kleines aber unschönes Problem: An den Oberschenkeln und an den Hüften bildet sich die sogenannte Orangenhaut oder noch schlimmer, Reiterhosen. Während Orangenhaut oft auf falsche Ernährung und mangelnde Bewegung zurück geht, sind Reiterhosen meist genetisch bedingt.
Wer dem Problem entgegen wirken will, muss konsequent sein. Sport, Gymnastik und viel Flüssigkeit (drei Liter Wasser über den Tag verteilt trinken), helfen das Gewebe zu straffen. Aber auch Wechseldusche und Massagen mit Rosmarinöl schwemmen das überschüssige Fett aus den Zellen.
Wenn das alles nicht mehr hilft, gibt es entweder die Möglichkeit einer Lymphdrainage, die Fettwegspritze oder die Fettabsaugung gegen Reiterhosen.
Bei einer noch nicht so ausgeprägten Reiterhose kann schon eine Lymphdrainage helfen. Dabei wird das aufgestaute Lymphwasser sanft aus dem betroffenen Gewebe massiert. Für einen sichtbaren Erfolg sind mindestens 10 Behandlungen notwendig. Der Preis für eine Massage liegt bei ca. 40,- Euro.
Bei einer Fettwegspritze spritzt der Arzt mit einer sehr feinen Nadel ein Öl auf Sojabasis in die betroffenen Partien. Dieses Öl löst die aufgeblähten Fettzellen auf. Je nach Umfang der Behandlung sind bis zu sechs Anwendungen zu je 90,- Euro sinnvoll. Der Erfolg ist schnell deutlich sichtbar.
Die effektivste aber leider auch teuerste Behandlung gegen Reiterhosen ist die Fettabsaugung. Zunächst spritzt der Arzt eine Lösung aus Wasser und Salz in die betroffene Region. Die Fettzellen vergrößern sich und das Fettgewebe weicht auf. Mittels eine feinen Kanüle wird das Fett abgesaugt und für immer beseitigt.




