Cellulite nennt man die Orangenhaut an Bauch, Po und Oberschenkeln. Fast jede zweite Frau, vor allem jenseits der dreißig, ist von diesen unschönen Dellen auf der Haut betroffen.
Der Kampf gegen Cellulite ist deshalb so hart, weil die Anlage dazu jeder Frau mit in die Wiege gelegt wurde. Die Kollagenfasern des weiblichen Bindegewebes sind parallel angeordnet, während sie bei Männern netzförmig sind. Dadurch können vergrößerte Fettzellen bei Frauen viel leichter zu Verformungen und Dellen auf der Haut führen als bei Männern. Gegen die Veranlagung zu Cellulite ist kein Kraut gewachsen, aber Frauen können viel tun, damit ihre Haut möglichst verschont bleibt von Verformungen.
Das Wichtigste im Kampf gegen Cellulite ist das Vermeiden von Übergewicht. Wenn die Fettzellen sich nämlich nicht füllen, können sie auch nicht als Orangenhaut sichtbar werden.
Fettarmes und vitaminreiches Essen hilft also Cellulite vermeiden.
Um die Schlacken in den Problemzonen abtransportieren zu können, benötigt der Körper viel mineralstoffarmes Wasser. Zwei bis drei Liter Kräutertee oder Wasser ohne Kohlensäure helfen dem Organismus dabei, sich von Stoffwechselabfällen zu befreien.
Bewegung und ein leichtes Sportprogramm halten den Kreislauf in Schwung und helfen mit, die Cellulite in Schach zu halten.
Zum empfehlen sind auch Bürstenmassagen, die man am besten morgens und abends vornimmt. Unten am Fuß beginnend, massiert man mit kreisenden Bewegungen die Haut immer in Herzrichtung. Das fördert die Durchblutung des Gewebes und glättet die Haut.
All diese Maßnahmen zusammen bilden die beste Strategie für den Kampf gegen Cellulite.




