Wie enstehen Aknenarben und was kann man dagegen tun? Wird das Bindegewebe durch eine Verletzung zerstört, geht dessen Substanz verloren. Die Lücke, welche durch die Zerstörung des Gewebes zurückbleibt, schließt sich durch unspezifische Elemente. Eine genaue Übereinstimmung ist nicht mehr möglich, die Struktur des Narbengewebes wird der gesunden Struktur entfremdet. Die Narbe durchläuft einige Stadien. Erst scheint sie rot, wird mit der Zeit aber wieder blasser und heller. Genau wie das ursprüngliche Gewebe werden auch Schweiß- und Talgdrüsen, sowie Haare nicht erneuert. Die Narbe kann sich nach innen ziehen, da nur noch wenig elastische Fasern vorhanden sind: Die Haut schrumpft und verhärtet sich.
Narben unter dem Hautniveau bezeichnet man als atrophe Narben. Wenn die Wundheilung gestört wird, bilden sich kaum neue Bindegewebsfasern. Die Folge davon sind kleine Grübchen. Diese atrophen Narben kommen bei Akne am häufigsten vor. Aber kein Grund zur Sorge: Aknenarben sind heutzutage gut und effektiv behandelbar.
Die einfachste Methode ist das Einmassieren von Allantoin und Dexpanthenol. Sie sorgen für ein geschmeidiges Gewebe. Auch Zwiebelextrakt oder Heparin sind für Gesichtsmassagen geeignet, da sie verhindern, dass sich das Bindegewebe neu bildet. Heparin fördert die Durchblutung. Die Anwendung muss streng über mehrere Monate erfolgen.
Sind die Narben mit natürlichen Mitteln nicht zu bekämpfen, empfiehlt sich eine Operation. Während diesem Eingriff wird der Narbenwulst entfernt und die Wunde sauber vernäht. Eine Operation bringt aber auch erhebliche Risiken mit sich. Zwar wird eine spezielle Technik angewandt, den Schnitt möglichst schön und klein hinzubekommen, ist aber keine Garantie. Durch diesen Schnitt können neue Narben entstehen. Auch sind die allgemeinen Operationsrisiken zu berücksichtigen.




