Haartressen


Für die Haarverlängerung stehen verschiedene Arten von Haarteilen zur Verfügung. Es gibt die Haarsträhnen und die Haartressen, beides jeweils als Echthaar oder als Kunsthaar.

Bei den Haartressen handelt es sich im Gegensatz zu den Strähnen, um Extensions die nebeneinander auf einem Band aufgereiht sind. Befestigt sind die Kunsthaare oder Echthaare mit einem Klebstoff oder sie sind vernäht. Die Tressen werden mit dem eigenen Haar mit Hilfe eines Silikonklebers verklebt. Voraussetzung für die Haarverlängerung mit Haartressen ist dichtes Eigenhaar sowie eine Mindestlänge von etwa 10 Zentimetern.

Wie auch bei den Strähnen sind die Tressen in verschiedenen Haarqualitäten verfügbar. Idealerweise sollte Echthaar verwendet werden, denn Kunsthaare verfügen über zahlreiche Nachteile bei Färbung, Optik und Pflege. Echthaartressen hingegen sind färbbar und können auch mit Hitzequellen, wie Lockenstab oder Glätteisen behandelt werden, ohne schaden zu nehmen.
Asiatisches Haar, etwa aus China, ist für den Einsatz als Haarverlängerung bei europäischen Frauen nicht besonders gut geeignet. Für diese Haare spricht eigentlich nur der Preis, denn durch die Anpassung an die Stärke europäischen Haares, verlieren sie ihre Schutzschicht und ihren Glanz.

Besonders gut geeignet sind Haartressen mit europäischem Haar, dabei muss man jedoch sehr stark auf die Qualität des Haares achten, denn oftmals sind die Haare durch häufiges Färben stark strapaziert. Indisches Remyhaar hingegen ist in der Regel völlig unbehandelt und gehört zu den besten Haarqualitäten am Markt, selbstverständlich mit entsprechendem Preis.

Die Haarverlängerung mit Haartressen kann schnell umgesetzt werden, da mehrere Zentimeter auf einmal eingesetzt werden können. Dadurch lässt sich bei der Verlängerung mit Echthaartressen Geld sparen. Neben den Vorteilen gibt es auch Nachteile, denn die Haare müssen chemisch mit einem Lösemittel entfernt werden. Dadurch werden die Spitzen strapaziert und müssen anschließend geschnitten werden.

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