Viele Frauen und auch Männer sind davon betroffen und leiden täglich darunter - dünnes Haar.
Unabhängig davon, ob das einzelne Haar an sich einfach nur dünn ist oder die gesamte Haarmenge trotz kräftiger Einzelhaare spärlich und ausgedünnt wirkt, steht der oder die Betroffene allmorgendlich aufs Neue vor einem Stylingproblem.
Welche Ursachen hat dünnes Haar, und was kann man dagegen tun?
Einerseits gibt es Menschen, die von Geburt an - bedingt durch Vererbung - sehr feine Haare oder eine geringe Haardichte haben. Daneben kann es durch hormonelle Veränderungen im Körper (Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahre) zu verstärktem Haarausfall oder zum Ausdünnen kommen. Weite Ursachen liegen in Erkrankungen der Kopfhaut oder agressiven Behandlungsmethoden anderer Krankheiten (z.B. Chemothearpie). Zuletzt spielen auch strapaziöse kosmetische Behandlungen wie Dauerwellen oder Färbungen eine große Rolle.
Wer dünnes Haar hat und darunter leidet, sollte zunächst besonderes Augenmerkt auf die Pflege richten. Feine Haare sollte man immer mit dem entsprechenden Shampoo waschen und weitestgehend auf Spülungen und Kuren verzichten. Bei diesen Produkten bleiben immer Rückstände im Haar, die es noch zusätzlich beschweren, sodass die Frisur zusammenfällt. Bewährt haben sich auch Kinder- oder Babyschampoos. Für eine gut durchblutete Kopfhaut sollte man diese ab und an massieren. Um Haarbruch oder Spliss zu vermeiden, empfielt es sich, die Haare erst in trockenem Zustand durchzukämmen und sie nur kühl zu fönen. Bei Verwendung von Haarspray ist auf den richtigen Sprühabstand zu achten, zu nah aufgetragenes Spray verklebt und erschwert das Kämmen.
Das A und O bei dünnem Haar ist der richtige Schnitt. Früher riet man stets zu einer Kurzhaarfrisur, da feines Haar angeblich nicht für Langhaarfrisuren geeignet sei. Diese Theorie ist heute glücklicherweise übeholt.




