Die Schuppenflechte (Lateinisch: Psoriasis) kann überall am Körper auftreten, sehr häufig aber ist die Schuppenflechte im Gesicht zu beobachten. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe: Schuppenflechte entsteht häufig dort, wo die Haut sehr trocken und dünn ist. Die ohnehin feinere Gesichtshaut ist der Witterung, Wind und Wetter oftmals schutzlos ausgesetzt. Auch äußere Faktoren wie Staub und Schmutzt können sich im unbedeckten Gesicht schneller niederlassen. So entsteht unter Umständen die Schuppenflechte im Gesicht schneller als an einer anderen Körperstelle.
Ein weiterer Auslöser für die Schuppenflechte sind Stressfaktoren, die den normalen Grad überschreiten. Dieser ist freilich bei jeder Person unterschiedlich hoch, worunter der eine bereits als Stress leidet, kann für einen anderen noch unter “betriebsame Hektik” laufen. Jeder Mensch sollte aber auf sich, seinen Körper und dessen Warnsignale hören, und lernen, die eigenen Grenzen zu spüren und zu akzeptieren. Ist dies nicht der Fall, wird sich der Körper wehren und deutlichere Warnsignale ausgeben, so wie zum Beispiel die Schuppenflechte.
Schuppenflechte im Gesicht tritt meistens im Bereich der Augenbrauen, zwischen Lippen und Nase oder auf der Stirn und am Haaransatz auf. Bereits die ersten Erscheinungen sollte man behandeln, damit sie sich nicht manifestieren können, also chronisch werden. Doch Achtung: nicht jede Schuppenbildung im Gesicht oder an anderen Körperstellen ist gleich eine Psoriasis. Vor einer voreiligen Selbstdiagnose sollte man also besser einen Arzt aufsuchen, und die Behandlung unter ärztlicher Aufsicht beginnen.
Die Schuppenflechte kann mit Cortisoncremes behandelt werden, in leichteren Fällen helfen auch Cremes mit schwächeren Inhaltsstoffen.




